Psychosomatik, Psychiatrie und Arbeitstherapie


Aus unserer Erfahrung gelingt eine zielgerichtete und effektive ergotherapeutische Behandlung am besten in offener Zusammenarbeit in einer freundlichen Atmosphäre.

Zu Beginn der Behandlung steht das persönliche Gespräch als Basis für einen abgestimmten Behandlungsplan. Es kann auch ein systematischer Fragebogen bei der exakten Ermittlung der Ziele mithelfen. Nach dem Erreichen von Zwischenschritten werden Ziele neu angepasst.

Bei der persönlichen Weiterentwicklung kann der Schwerpunkt in der ergotherapeutischen Rehabilitation auf verschiedenen Vorgehensweisen liegen:


Spiel vom Prestel-Verlag
Für eine gelingende Handlungsplanung und die Grundarbeitsfähigkeit ist eine stabile Gedächtnisleitung eine gute Basis.

Quelle: www.christiane-schlicht.de
Organisation, Konzentration und sich immer wieder auf neue Aufgaben einstellen, sind Fähigkeiten, die die eigenständige Lebensführung ermöglichen und verbessern.
Das Trainieren alltagspraktische Tätigkeiten kann den Erhalt der Selbstversorgung stützen und die Bewältigung des Alltags erleichtern.
Körperliche Belastbarkeit und planvolles Vorgehen lässt sich gut an handwerklichen Tätigkeiten ausprobieren und kann gleichzeitig als vorberufliches Training wertvoll sein.
Zur sozialen Kompetenz gehört es, kontaktfähig zu sein, Kritik geben und annehmen zu können, Gefühle angemessen zu äußern und Entscheidungen zu treffen. Selbst- sowie Fremdwahrnehmung und Interaktion können hierbei eine realistische Selbsteinschätzung unterstützen.
Dem Gestaltungsprozess an sich wird heilende Wirkung zugeschrieben.
Bei der ausdruckszentrierten Methode geht es um das kreative Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien. Assoziation kann zu Bewusstwerdung führen und so einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsstärkung leisten.

Begleitend werden Möglichkeiten besprochen, wie ein Transfer der neuen Fähigkeiten in den Alltag gelingen kann.
In erreichbaren Schritten ist eine stabile Veränderung möglich.

Ergotherapeutische Einsatzmöglichkeiten:

Belastungsstörungen, krankheitsbedingte Fähigkeitsstörungen, neurotische Störungen, Persönlichkeitsstörung, Verhaltensstörung…


Schwerpunkte liegen auf der ergotherapeutischen Behandlung von:

Ergotherapeutische Behandlung:
Handwerkliche, gestalterische und spielerische Methoden u.a. Gestaltungstherapie, Training von Fähigkeiten für die Selbstversorgung auch im Außenbereich, Methoden zur Entwicklung von Selbstsicherheit und Bewältigungsstrategien, kognitive Trainingsprogramme auch computergestützt u.a. COGPACK, Training der eigenaktiven Tagesstrukturierung, arbeitstherapeutische Ansätze.

Wenn Fähigkeiten und Stärken erlebbar werden, kann dies eine Basis für persönliche Fortschritte sein. Die ergotherapeutische Behandlung kann ein geschützter Rahmen sein, in welchen Alltagskompetenzen und Außenaktivitäten ausprobiert und/oder gedanklich vorweggenommen werden können. So kann Schritt für Schritt ein Rehabilitationsziel näher rücken.