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Psychosomatik, Psychiatrie und Arbeitstherapie

Für die aktive Teilhabe am Alltagsgeschehen bilden die selbstständige Planung und Durchführung von Aktivitäten sowie eine stabile Gedächtnisleistung eine wichtige Basis.

Organisation, Konzentration und sich immer wieder auf neue Aufgaben einzustellen, sind Fähigkeiten, die die eigenständige Lebensführung ermöglichen und verbessern.

Das Trainieren alltagspraktischer Tätigkeiten kann den Erhalt der Selbstversorgung stützen und die Bewältigung des Alltags erleichtern.

Aktiv werden kann eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität darstellen. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bietet neben der körperlichen Belastbarkeit und einem planvollen Vorgehen, eine notwendige Grundlage für den Wiedereinstieg in den Beruf.

Mit seinen eigenen Ressourcen und Grenzen adäquat umzugehen, eigene Gefühle und Bedürfnisse zu äußern und die des anderen zu erkennen und zu respektieren, bietet die Basis für eine stabile Persönlichkeit. Angemessene Kontaktfähigkeit und Kritikfähigkeit ermöglichen eine befriedigende Teilhabe am sozialen Leben.

Bei der ausdruckszentrierten Methode geht es um das kreative Arbeiten mit Materialien. Assoziationen können zur Bewusstwerdung führen und so einen wichtigen Beitrag für die Persönlichkeitsstärkung und -entwicklung leisten. Dem Gestaltungsprozess an sich wird eine heilende Wirkung zugeschrieben.

Ergotherapeutische Einsatzmöglichkeiten in der Psychosomatik, Psychiatrie und Arbeitstherapie

Unter anderem bei Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen, krankheitsbedingte Fähigkeitsstörungen, neurotische Störungen, Persönlichkeitsstörung, Verhaltensstörung oder depressive Verstimmungen.